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Osteraktion

Der Frühling ist endlich eingetrudelt (zumindest hat er sich in Paris schon von seiner lieblichen Seite gezeigt), also hab ich mir gedacht, es wäre Zeit für eine Osteraktion!

Alle meine Romane sind also auf Amazon für nur €2,90 (im Kindleformat) bzw. €10,90 (Taschenbuch) erhältlich, und das bis Ostern!

Es ist für jeden Geschmack was dabei – Krimis, leichte Romanzen, Literatur… Also schnell rübergezischt zu Amazon, wo ihr ein (zwei, drei, vier…) Exemplar(e) für euch selbst oder als Geschenk fürs Osternest eurer Freunde und Freundinnen erstehen könnt.

Hier die Liste der betroffenen Bücher:

Der gespickte Sarg

Bis dass der Tod uns scheidet

Eine ganz normale Hure

Wie kriegt man einen Millionär ins Bett

Wie kriegt man einen Rockstar ins Bett

Der zweite Band der Trilogie “Leichte Herzen” – jetzt erhältlich!

Seit dem 15. Februar ist auch der zweite Band der Trilogie “Leichte Herzen” erhältlich. Nachdem Ihr die Romanze zwischen Trevor und Chao in “Wie kriegt man einen Millionär ins Bett” mitverfolgt habt, könnt Ihr in “Wie kriegt man einen Rockstar ins Bett” erfahren, wie es dem lieben Karim ergeht…

Eine kurze Inhaltsangabe gefällig? Bitte, gerne.

Ein netter Junge und ein gequälter Rockstar – wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die beiden zueinander finden? Gegen Null, oder? Aber manchmal können ein offenes Herz und ein offener Geist Wunder wirken.

Karim hat Trevor und Chao geholfen, ihre Liebesgeschichte in die richtigen Bahnen zu lenken. Auf ihren Vorschlag hin ist er sogar nach Paris gezogen. Jetzt ist er arbeitslos und ganz allein in der Großstadt, weil Trevor und Chao sich auf eine wichtige Mission aufgemacht haben und Dirk zu seiner Tante Karin nach Schweden geflogen ist.

Karims einzige Hoffnung besteht in einer unerwarteten Mission: Er soll einen berühmten Rockstar herumchauffieren. Das heißt, „berühmt“… Karim mag nur 80er-Jahre-Songs, also hat er keine Ahnung, wer dieser Typ wirklich ist. Und ganz ehrlich gesagt? Man kann nicht behaupten, dass die beiden sich auf Anhieb mögen. Der Mann, der sich Angel Dust nennt, ist mürrisch, verschlossen, arrogant, geradezu feindselig. Er entpuppt sich auch als… umwerfend gut aussehend. Eigentlich Karims Traummann.

Na ja, egal. Diese Zufallskonstellation kann von vornherein zu nichts führen. Ein Chauffeur und sein berühmter Auftraggeber, beide aus verschiedenen Welten, mit gegensätzlichen Charakteren… Und doch ist es vielleicht nicht ganz so schwer, einen Rockstar ins Bett zu kriegen (dazu braucht ihr bloß den erstbesten Groupie zu befragen). Aber wenn man Gefühle und das Herz ins Spiel bringen will? Hat jemand „unmöglich“ gesagt?

Dieser Roman ist die zweite Sommerromanze der Serie „Leichte Herzen“.

Nicht vergessen: Ebenfalls online, die “Rockstar”-Playlist, in der Ihr ganz viele englische und amerikanische Tophits der 80er Jahre findet (und der Roman verrät, warum…)

new playlist | nouvelle playlist | neue playlist

English | Dear friends, my new novel “How to Bed a Rock Star” will be available next January 31 on Amazon and Kobo. It’s the second book in the “Light Hearts” series, and you will discover the romantic and funny summer love story of Karim. As a little gift, here’s the playlist you might want to listen to while reading the novel…

Français | Chères amies, chers amis, mon nouveau roman “Comment attirer une rockstar dans son lit” sortira bientôt – le 31 janvier pour être précis. C’est le deuxième tome de la série “Cœurs légers”, dans lequel vous découvrirez l’histoire d’amour romantique et humoristique de Karim. Petit cadeau, voici la playlist que vous voudrez sûrement écouter en lisant le roman…

Deutsch | Liebe Freunde, mein neuer Roman “Wie kriegt man einen Rockstar ins Bett” erscheint demnächst – auf Deutsch voraussichtlich Mitte Februar 2022. Es handelt sich um den zweiten Teil der Serie “Leichte Herzen”, und in diesem Roman lernen wir Karim näher kennen und begleiten ihn auf seiner romantischen Reise nach Carcassonne. Kleines Vorabgeschenk, hier findet ihr die Playlist, die ihr euch sicher gerne während des Lesens anhören wollt…

Am 15. November ist es soweit!

Am 15. November ist es soweit: “Wie kriegt man einen Millionär ins Bett” ist endlich erhältlich! Ihr könnt jetzt schon eure Kindle-Version vorbestellen, zum Spezialpreis von nur €2,90! Die Taschenbuchversion kommt auch rund um den 15. 11. heraus.

Man nehme einen mageren Französischstudenten und einen gutaussehenden Haushälter, stecke beide in eine schicke Sommervilla, füge ein rosarotes Auto namens Sean und einen markig-hübschen Paketzusteller hinzu – und schon ist man mitten in einer sonnig-lustigen Sommerromanze.”

https://www.amazon.de/dp/B09KCH6DVF/

Smashwords

English | Good news for all those who boycott Amazon and don’t have an ebook reader that handles the Kobo-format: I have reactivated my Smashwords account and uploaded all my novels. I’ll upload any new novel from now on, too. FYI, my pricing policy is that my books cost exactly the same on all platforms where they are available.

So, what is Smashwords exactly? Well, it’s just the world’s largest distributor of indie ebooks. As such, it turns out to be the perfect “tool” for independent writers as well as a wonderful platform for readers who want to discover new voices in all categories and genres of the written word. Once you register, the site offers useful tools for search, discovery, and personal library management. Most of the books on Smashwords are affordably priced and multi-format (including epub, mobi/Kindle, pdf, lrf-Sony Portable Reader, pdb, txt and html for online reading).

You can find my author page and the list of published novels here:

Dieter on Smashwords

ENJOY 🙂


Français | Bonne nouvelle pour tous ceux qui boycottent Amazon et qui n’ont pas de lecteur d’ebook qui gère le format Kobo : j’ai réactivé mon compte Smashwords et y ai déposé tous mes romans. J’y mettrai aussi tous les nouveaux romans à partir de maintenant. Pour info, mes livres coûtent exactement le même prix sur toutes les plateformes où ils sont disponibles.

Alors, Smashwords, qu’est-ce que c’est ? Eh bien, c’est juste le plus grand distributeur au monde d’ebooks écrits par des auteurs indépendants. En tant que tel, il s’avère être l’outil parfait pour les écrivains indépendants ainsi qu’une merveilleuse plate-forme pour les lecteurs qui souhaitent découvrir de nouvelles voix dans toutes les catégories et tous les genres. Une fois que vous vous êtes inscrit, le site propose des outils utiles de recherche, de découverte et de gestion de votre bibliothèque personnelle. La plupart des livres sur Smashwords sont proposés à des prix tout à fait abordables et en plusieurs formats (y compris epub, mobi/Kindle, pdf, lrf/Sony Portable Reader, pdb, txt et html pour lecture en ligne). Seul petit bémol, le site n’existe qu’en anglais.

Vous pouvez trouver ma page auteur et la liste des romans publiés ici :

Dieter sur Smashwords

BONNE LECTURE 🙂


Deutsch | Gute Nachrichten für alle, die Amazon boykottieren und keinen E-Book-Reader haben, auf dem das Kobo-Format funktioniert: Ich habe mein Smashwords-Account reaktiviert und alle meine Romane hochgeladen. Ich werde ab jetzt auch jeden neuen Roman hochladen. Zur Info, meine Bücher kosten auf allen Plattformen, auf denen sie erhältlich sind, gleich viel.

Also, was genau ist Smashwords? Nun, es ist einfach der weltweit größte Vertreiber für E-Books unabhängiger AutorInnen. Als solches erweist es sich als perfektes “Werkzeug” für unabhängige SchriftstellerInnen sowie als wunderbare Plattform für LeserInnen, die neue Stimmen in allen Kategorien und Genres entdecken möchten. Sobald ihr euch eingeschrieben habt, verfügt ihr über tolle Online-Tools, mit denen ihr Bücher suchen entdecken und in eurer persönlichen Bibliothek verwalten könnt. Die meisten Bücher auf Smashwords sind preisgünstig und in mehreren Formaten erhältlich (einschließlich epub, mobi/Kindle, pdf, lrf/Sony Portable Reader, pdb, txt und html zum Online-Lesen). Leider ist die Smashwords-Website in Englisch.

Meine Autorenseite und die Liste meiner Romane findet ihr hier:

Dieter auf Smashwords

VIEL SPASS BEIM LESEN 🙂

Rant | Diatribe | Schimpftirade

Attention, rant ahead.

There’s a new phenomenon out there. No, not the pandemic—nothing new about that, and truth be told, I guess we’re all quite fed up with hearing about it (and living with it), but well, we have no choice… No, I’m talking about the New Rudeness, which one could also dub “The art of snubbing emails”.

I mean, what is wrong with people? I’m not even speaking of private emails; I don’t consider them of so high a priority that they need to be answered in the blink of an eye, neither by me nor by my contacts. I’m speaking of business emails. That’s a domain where I thought everyone was acting and reacting like me. When I get an email in my job, I try to reply within the half hour, or when exceedingly busy within the day. I mean, hel-lo? Job – that activity we may like or not, but which fills our bank account?

But lately, I realized I was being very naïve. In fact, I sent out emails for several side activities. For instance, over at my French review site, I have a page dedicated to announcements of all sorts, namely for impending book releases. So, I turned to the major French publishing houses specialised in gay books and asked them if they wanted to see their releases to be featured on that page. For free, I’d like to add. All I asked for was that they send me the necessary elements (nothing fancy, just the blurb, the cover, the release date, purchase links, etc.). I think I contacted twenty publishers—and only two of them deigned to answer. 

All I got from the others was—deathly silence.

The same was true when I reached out to some newspapers and journalists regarding my latest release. And the same was also true when I contacted several authors nudging them to send in submissions for the impending first issue of the new literary quarterly I’m working for in my spare time. Many never replied. Note that those were authors with whom I already exchanged when they had a new book coming out and were asking for a review on my website.

On the positive side, one did reply. Brace yourself: Mister Felice Picano. Yes, he of The Lure, Looking Glass Lives, and the outstanding Like People in History, to name but a few of his novels. The subject is of no importance (well, no, it is: I boldly asked him if he would consider maybe wanting to be willing to read my latest book Ordinary Whore—yes, it might have been a somewhat convoluted email); the main thing is, he took the time to read my email and to send a very nice, encouraging reply.

So, people are rude? I guess I should have known. Mister Picano isn’t? That’s a reassuring thing to know. Humanity’s not all lost, then.

Rant over.

Attention, diatribe.

Il y a un nouveau phénomène. Non, pas la pandémie – rien de nouveau de ce côté-là, et à vrai dire, je suppose que nous en avons tous marre d’en entendre parler (et de vivre avec), mais bon, nous n’avons pas le choix… Non, je parle de la Nouvelle Impolitesse, que l’on pourrait aussi baptiser « L’art de snober les e-mails ».

Mais qu’est-ce qu’ils ont, les gens ? Qu’est-ce qui ne va pas ? Je ne parle même pas d’e-mails privés ; moi-même, je ne les considère pas prioritaires et ne m’attends pas à une réponse en un clin d’œil, ni de ma part ni de la part de mes contacts. Je parle des e-mails professionnels. C’est un domaine où je pensais que tout le monde agissait et réagissait comme moi. Lorsque je reçois un e-mail au bureau, j’essaie de répondre dans la demi-heure ou, lorsque je suis très occupé, dans la journée. Parce que allô ? Boulot – cette activité, que l’on aime ou pas, qui remplit notre compte bancaire ?

Mais dernièrement, j’ai réalisé que j’étais très naïf. En fait, j’ai envoyé un tas de mails pour mes activités parallèles. Par exemple, sur mon site de critiques en français, j’ai une page dédiée aux annonces de toutes sortes, et notamment aux sorties imminentes de livres. Donc, je me suis tourné vers les grandes maisons d’édition françaises spécialisées dans les livres gay, et je leur ai demandé si elles voulaient voir leurs nouveautés paraître sur cette page. Gratuitement, en plus. Tout ce que j’ai demandé, c’est qu’ils m’envoient les éléments nécessaires (rien de loufoque non plus, juste le résumé, la couverture, la date de sortie, les liens d’achat, etc.). Je pense que j’ai contacté vingt éditeurs – et seuls deux d’entre eux ont daigné répondre. 

Tout ce que j’ai obtenu des autres était – un silence de mort.

La même chose est arrivée lorsque j’ai contacté certains journaux et journalistes au sujet de mon dernier livre. Et il en va de même lorsque j’ai contacté plusieurs auteurs pour les inciter à envoyer des soumissions pour le premier numéro du nouveau trimestriel littéraire pour lequel je travaille pendant mon temps libre. Beaucoup n’ont jamais répondu. Notez que c’étaient des auteurs avec lesquels j’ai déjà échangé lorsqu’ils ont sorti un nouveau livre et qu’ils sollicitaient une critique sur mon site.

Pour parler aussi de choses positives, un contact m’a répondu. Tenez-vous bien : Monsieur Felice Picano. Oui, l’auteur de The Lure, Looking Glass Lives, et de l’incroyable Like People in History (Nous étions l’histoire en marche), pour ne citer que quelques-uns de ses romans. Le sujet n’a pas d’importance (enfin, si : je lui ai demandé hardiment s’il pouvait peut-être envisager de vouloir, sur un malentendu, lire mon dernier livre Ordinary Whore [Putain ordinaire] – oui, j’ai peut-être employé des tournures un peu alambiquées dans ce mail) ; l’essentiel est qu’il a pris le temps de lire mon e-mail et de m’envoyer une réponse très gentille et encourageante.

Alors, les gens sont impolis ? J’imagine que j’aurais dû le savoir. Monsieur Picano ne l’est pas ? Voilà une chose rassurante et bonne à savoir. L’humanité n’est donc pas entièrement perdue.

Fin de diatribe.

Achtung, Schimpftirade.

Ein neues Phänomen geht um. Nein, nicht die Pandemie – in der Hinsicht gibt’s nichts Neues unterm Himmel, und um ehrlich zu sein, ich denke, das Thema hängt uns schon zum Hals raus, aber wir haben keine Wahl… Nein, ich meine die Neue Unhöflichkeit, die man auch als “Die Kunst, E-Mails zu ignorieren” bezeichnen könnte.

Was ist bitte los mit den Leuten? Ich meine nicht einmal private E-Mails. Die halte ich selber nicht für so wichtig, dass sie im Handumdrehen beantwortet werden müssen, weder von mir noch von meinen GesprächspartnerInnen. Ich meine Geschäftsmails. Unsere Jobs sind so ein Bereich, von dem ich dachte, jeder würde so agieren und reagieren wie ich. Wenn ich im Büro eine E-Mail erhalte, versuche ich, innerhalb einer halben Stunde zu antworten, oder wenn ich zu beschäftigt bin, noch am gleichen Tag. Ich meine, hallo? Job –diese Aktivität, die, ob wir sie mögen oder nicht, unser Bankkonto auffüllt?

Aber in letzter Zeit wurde mir klar, dass ich anscheinend sehr naiv bin. Im Zusammenhang mit verschiedenen Nebenaktivitäten habe ich mehrere E-Mails verschickt. Zum Beispiel habe ich auf meiner französischen Rezensions-Website eine Seite, die Ankündigungen aller Art gewidmet ist, vor allem bevorstehenden Buchveröffentlichungen. Also wandte ich mich an die großen französischen Verlage, die auf Schwulenbücher spezialisiert sind, und fragte an, ob sie daran interessiert wären, ihre Neuerscheinungen auf dieser Seite zu veröffentlichen. Kostenlos, möchte ich hinzufügen. Ich bat nur darum, dass sie mir die dazu notwendigen Elemente schicken (nichts Besonderes, bloß den Klappentext, das Cover, das Veröffentlichungsdatum, Kauflinks usw.). Ich glaube, ich habe zwanzig Verlage kontaktiert – und nur zwei von ihnen haben sich dazu herabgelassen, mir zu antworten. 

Alles, was ich von den anderen bekam, war – Schweigen.

Das Gleiche passierte, als ich mich bezüglich meiner neuesten Veröffentlichung an einige Zeitungen und Journalisten wandte. Oder als ich Autoren kontaktierte, um sie zu bitten, Beiträge für die bevorstehende erste Ausgabe des neuen Literaturmagazins einzusenden, für das ich in meiner Freizeit arbeite. Viele haben nie geantwortet. Ich möchte unterstreichen, dass es sich um Autoren handelt, mit denen ich bereits einen regen Mailverkehr hatte, als es um ihr neues Buch ging und sie um eine Rezension auf meiner Website baten.

Positiv zu vermerken ist, dass jemand dann doch geantwortet hat. Stellt euch vor: Herr Felice Picano. Ja, der Autor von The Lure, Looking Glass Lives und dem hervorragenden Like People in History, um nur einige seiner Romane zu nennen. Der Betreff spielt hier keine Rolle (naja, doch: Ich fragte ihn kühn, ob er in Betracht ziehen könnte, vielleicht bereit sein zu wollen, mein letztes Buch Ordinary Whore [Eine ganz normale Hure] zu lesen – ja, es könnte sein, dass meine Mail etwas verschnörkelt ausfiel); was hier wichtig ist: er hat sich die Zeit genommen, meine E-Mail zu lesen und eine sehr nette, ermutigende Antwort zu senden.

Die Leute sind also unhöflich? Ich denke, das hätte ich wissen sollen. Herr Picano ist es nicht? Beruhigend. Die Menschheit ist also nicht ganz den Bach hinunter.

Ende der Schimpftirade.

Patreon… and you | Patreon… et vous | Patreon… und Ihr

EN | I finally decided to create my Patreon account. For those who do not know this site, Patreon is today for artists what Gaius Maecenas – whose name has become synonymous with an arts patron – was in ancient Rome for Virgil and Horace: a facilitator, or in other words, a means for any artist to be able to dedicate more (ideally: all) of their time to their passion. For me, this passion means writing as well as reading and reviewing books on livresgay.fr (in French) and on Rainbow Book Reviews (in English ). This double-passion is of course time-consuming; but when you love doing something, you don’t count the hours. Yet, in order to be able to devote even more time to it, I would be very grateful if you could support me. More resources would mean more free time, more freedom, more reviews… and above all, more novels.

Patreon is very simple: if you want to support me, just

  • click on the link in the header (Become a Patron!)
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Then, you register as a contributor, you choose your monthly contribution, and voilà. You will then benefit from certain advantages, newsletters, additional information, exclusives, etc. I explain everything in this public article (in English, French and German): The Why and the What | Le pourquoi et le quoi | Das Warum und das Was

Thanks in advance!


FR | J’ai enfin décidé de m’inscrire sur Patreon. Pour ceux qui ne connaissent pas ce site, Patreon est aujourd’hui aux artistes ce que Caius Mæcenas – mieux connu sous son nom francisé Mécène – était dans l’Antiquité à Virgile, Properce et Horace: un facilitateur, autrement dit, un moyen pour les artistes de pouvoir dédier plus (idéalement: tout) leur temps à leur passion. Pour moi, cette passion, c’est avant tout l’écriture ainsi que la lecture et la rédaction des fiches de lecture que vous êtes de plus en plus nombreux à apprécier sur livresgay.fr (en français) ainsi que sur Rainbow Book Reviews (en anglais). Ces deux passions, bien sûr, sont chronophages; mais quand on aime, on ne compte pas les heures. En revanche, pour pouvoir y consacrer encore plus de temps, je serais très reconnaissant si vous pouviez m’apporter votre soutien. Plus de moyens, ça voudra dire plus de temps libre, plus de liberté, plus d’articles… et surtout, plus de romans.

Le fonctionnement est très simple: si vous souhaitez me soutenir, il suffit

  • soit de cliquer sur le lien en haut à droite dans la tétière (Become a Patron!)
  • soit de vous connecter à mon profil Patreon.

Ensuite, vous vous inscrivez sur le site en tant que contributeur, vous choisissez votre contribution mensuelle, et le tour est joué. Vous bénéficierez par la suite de certains avantages, des newsletters, des informations complémentaires, des exclusivités, etc. J’explique tout dans cet article public (en anglais, français et allemand): The Why and the What | Le pourquoi et le quoi | Das Warum und das Was

Merci d’avance!


DE | Ich habe mich endlich dazu aufgerafft, ein Patreon-Account zu eröffnen. Für diejenigen, die diese Website nicht kennen: Patreon ist heutzutage für Künstler das, was Gaius Maecenas – sein Name wurde eingedeutscht als Mäzen zum Gattungsbegriff – in der Antike für Virgil und Horaz war: ein Vermittler, mit anderen Worten, jemand, der Künstlern ermöglicht, ihrer Leidenschaft mehr Zeit zu widmen. Für mich ist diese Leidenschaft vor allem das Schreiben sowie das Lesen und Rezensieren; mehr und mehr Leser besuchen meinen französischen Literaturblog livresgay.fr oder lesen meine Kolumnen auf Rainbow Book Reviews (auf Englisch). Diese doppelte Leidenschaft ist natürlich zeitaufwändig; aber wenn man etwas gerne macht, ist man do nicht kleinlich. Dennoch wäre ich sehr dankbar, wenn Sie mich unterstützen könnten, damit ich noch mehr Zeit dafür habe. Mehr Ressourcen bedeuten mehr freie Zeit, mehr Freiheit, mehr Rezensionen… und vor allem: mehr Romane.

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Auszug “Eine ganz normale Hure”

“Eine ganz normale Hure”
Roman
Dieter Moitzi

Das tiefschwarze Wasser nimmt mich wie einen alten Freund auf. Es fühlt sich warm und gemütlich an.

Danach sitze ich am Strand und zittere vor Kälte, während der leichte Wind meine Haut trocknet. Wie lebendig und friedlich ich mich dabei fühle!

Meine Zähne klappern so sehr, dass ich nicht höre, wie diskrete Schritte über den Sand gleiten. Ich springe erschrocken auf, als mir jemand ein Badetuch auf die Schultern legt.

Rachid, der junge Mann, den ich vor einigen Stunden eingestellt habe, steht hinter mir. Er ist weiß gekleidet. „Es tut mir leid! Ich wollte Sie nicht erschrecken. Aber ich habe gesehen, wie Sie zitterten, also dachte ich, Sie bräuchten vielleicht das hier“, sagt er verlegen. Er hebt das Badetuch wieder auf, das heruntergerutscht ist, als ich aufgesprungen bin. Er drapiert es über meinen Oberkörper und reibt meine Arme.

Ich trete einen Schritt zurück und starre ihn benommen an. „Ist schon in Ordnung“, sage ich schließlich. „Du hast mich erschreckt. Aber jetzt ist alles in Ordnung. Und danke für das Badetuch.“ Ich lassen mich wieder auf den Boden fallen.

Rachid sieht mich an und weiß nicht, was er tun soll.

„Komm schon“, ich klopfe auf den Sand. „Setz dich her.“

„Ich dachte, Sie wollten alleine sein.“

„Selbst wenn du dableibst, fühle ich mich allein“, murmle ich. Dann lauter: „Ich hab nichts gegen ein bisschen Gesellschaft einzuwenden. Komm schon, setz dich.“

Er gehorcht.

Wir blicken in die Ferne, wo über dem Meer das schwache Morgenlicht fast unmerklich zunimmt. Eine angenehme Stille legt sich zwischen uns.

Er bricht sie nach einem Moment. „Ihnen ist immer noch kalt“, flüstert er. „Wollen Sie sich nicht was anziehen?“

„Meine Klamotten sind in meinem Zimmer“, flüstere ich zurück und achte darauf, die Magie der frühen Stunde nicht zu zerstören.

Rachid denkt darüber nach. „Wollen Sie, dass wir… miteinander schlafen?“, fragt er. „Dadurch würde Ihnen wärmer werden.“

Fassungslos starre ich ihn an. Dann dämmert es mir. Genau das soll er natürlich vorschlagen. „Nein“, sage ich. „Nein, ich will nicht… wie hast du es genannt? Mit dir schlafen? Nein, ganz sicher nicht.“ Ich lächle. „Trotzdem danke.“

„Sie sollten nicht hierbleiben“, murmelt Rachid. Er beginnt, mit einer Hand im Sand herumzugraben, und hebt sie dann hoch. Die feinen Körner laufen sanft zwischen seinen schlanken, gebräunten Fingern hinunter.

„Was?“, frage ich. Eine Sekunde lang glaube ich, dass das schon wieder eine der sonderbaren Warnungen ist, die ich erhalten habe.

„Sie sollten nicht hierbleiben. Sie werden sich erkälten“, erklärt er.

„Hm“, sage ich. „Komm her.“ Ich ziehe ihn näher. „Leg deinen Arm um mich. Das wird mich wärmen.“

Er kuschelt sich an mich und legt seinen Arm um mich. Ich spüre seine Körperwärme, seinen Atem an meinem Hals. Die Umarmung fühlt sich gut an, fast mütterlich.

„Sir?“, meint Rachid. „Ich habe mich gefragt…“

„Nenn mich Marc. Was denn?“

„Ach, nein. Das kann ich Sie nicht fragen.“

„Doch. Bloß keine Angst.“

„Aber… Sie sind mein Chef.“

„Guter Gott, nein! Michele ist dein Chef. Vielleicht glaubst du, dass ich in der Nahrungskette etwas weiter oben sitze, aber das ist meiner Meinung nach nicht der Fall. Wir sind irgendwie Kollegen. Also schieß los.“

Er denkt nach. Dann: „Ich dachte, Sie wären Madame Di Forzones… Ehemann?“

Nur mit großer Mühe gelingt es mir, nicht schallend aufzulachen. „Überhaupt nicht! Sie bezahlt mich für meine… ähm, Dienstleistungen. Genauso, wie du bezahlt wirst, verstehst du?“

„Wirklich? Aber so, wie Sie aussehen, müssen Sie doch nicht… ich meine, warum tun Sie das?“

„Du brauchst Geld zum Leben. Ich auch.“

„Aber… aber Sie sind Franzose. Sicherlich gibt es in Frankreich andere Jobs für Sie.“ Rachid schüttelt ungläubig den Kopf.

„Sicher, ja. Aber mein Job passt mir.“

„Wie sind Sie… in das alles hineingestolpert?“

„Zufall. Das Leben. Ich hatte die Qual der Wahl: Hure oder Verbrecher oder Politiker. Was sowieso mehr oder weniger das gleiche ist. Mein Vater war Politiker, weißt du, und ich wollte nie so werden wie er.“

„Ah. Okay. Ich verstehe“, lügt Rachid. Er starrt mich an, ein verletzlicher junger Mann, der dreinsieht wie Kate Bushs Man with the Child in his Eyes.

„Hey“, schlage ich vor. „Lass uns schwimmen gehen, ja?“ Ich springe wieder auf. Das Badetuch rutscht wie ein Schleier zu Boden. Alles ist besser als mein Schicksal zu besprechen. Schlimmer noch, Rachid hat mir seine unversehrte, unschuldige Seite gezeigt. Ich habe keine Lust, von seinen verletzlichen Augen, seinen tiefsinnigen Fragen berührt zu werden. „Komm schon.“ Ich helfe ihm auf. „Und zieh das aus!“ Ich zerre spielerisch an seinen Klamotten.

Rachid entkleidet sich. Sein entzückender junger Körper glänzt im frühen Licht der Morgendämmerung. Er grinst mich an.

Ich klopfe ihm auf den Hintern und laufe dann weg.

„Das wirst du mir teuer bezahlen!“, schreit er grinsend und läuft mir nach.

Wir stürzen uns in die sanften Wellen, beide wunderbar nackt, und wir quietschen und plätschern, zwei verspielte Kinder, zwei vom Leben noch unberührte und unbeschmutzte Knaben, während die Sonne am Horizont aufgeht.

Marcs Playlist zum Anhören

Playlist “Ordinary Whore | “Putain Ordinaire” | “Eine ganz normale Hure”

Marc Laforge, main character of my new novel “Ordinary Whore”, has a thing for music. Just as I have. That’s why there’s quite a lot of music in the novel, and I thought you light want to check out which songs and tunes Marc is listening to… Here you are.

Marc Laforge, le protagoniste de mon nouveau roman “Putain Ordinaire”, a un truc avec la musique. Juste comme moi. C’est la raison pour laquelle il y a beaucoup de morceaux musicaux dans le livre, et je me suis dit que ça vous amuserait peut-être d’écouter cette espèce de B.O. de Marc… La voici donc.

Marc Laforge, die Hauptfigur in meinem neuen Roman “Eine ganz normale Hure”, hat was mit Musik. Genau so wie ich. Deshalb kommt Musik in dem Buch auch so oft vor, und ich hab mir gedacht, dass es euch vielleicht interessiert, was Marc sich so anhört… Hier also die Playliste.